Clemens Klopfenstein

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Ulrich Mannes und sein Sigi Goetz Entertainment haben ganze Arbeit geleistet und ein schönes Programm zusammengestellt. Was mich speziell freut, dass ich mit der Carte Blanche drei Filme meiner jungen Filmkolleginnen einbeziehen konnte und zusätzlich bei den Klassikern den strengen Priesterfilm von Melville, der seine späteren Killerfilme mit ihren ehernen Gesetzen vorausnimmt. Dazu kommt eine Sneak-Preview meines neuen Films "Die Glocke der Santa Chiara" (Arbeitstitel). Mal schauen, wie der ankommt.

Das ganze Programm (klicken zum Download):

Posted on Tuesday, December 13, 2022
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Mit "Fremde Heimat" beginnt eine Filmreihe, die unser Land als Drehort und/oder Schauplatz zeigt. Während ausländische Produktionen gerne die Postkarten Schweiz als Kulisse verwenden, werfen einheimische Filmschaffende wie Godard, Tanner, Klopfenstein oder Schocher meist kritischere Blicke auf die helvetische Landschaft abseits der Klischees. Dazu präsentiert Thomas Blubacher bei uns sein Buch "Drehort Schweiz", das diese unterschiedlichen Schweiz-Bilder in der Filmgeschichte dokumentiert. (Michel Bodmer)

E Nachtlang Füürland ist eine rastlose Odyssee, [...] ein unkoordiniertes Dahinschlittern auf den eisigen Gassen, von einer Bar zur nächsten. [...] Scheinbar beiläufig folgt die Kamera den Protagonisten und fängt die fiebrige Aufgekratztheit der Nacht ein wie sonst kaum ein Film. Ein eindrückliches Zeugnis von Klopfensteins stupendem Kameramann-Instinkt und der Film, der mit Christine Lauterburg und Max Rüdlinger eines der originellsten Schweizer Leinwandpaare erstmals zusammenbringt. (Kino Xenix)

Nächste Aufführung: Silvester Abend um 18:00 im Filmpodium, zur Einstimmung zum neuem Jahr.

Posted on Tuesday, December 13, 2022
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Nach den Lobeshymnen an den Winterthurer Filmtagen von Johannes Binotto zu meinen Kurzfilmen jetzt der Faktencheck in Zürich mit “Geschichte der Nacht” im Filmpodium am Donnerstag, den 25. November um 18h00. Ich werde anwesend sein.

Europäische Städte in der Nacht. Die unkommentierten Bilder nächtlich verödeter Strassen und Plätze, finsterer Fassaden und unheimlicher Kreuzungen ergeben zusammen mit der Nachtmusik aus Geräuschen, Stimmen und Tönen einen meditativen, radikal gegen alle Fernsehgewohnheiten gerichteten Film.

“Die nächtlichen Spaziergänge des Mr. Leopold Bloom in James Joyces Roman inspirierten Klopfenstein zu einem seinerzeit einzigartigen film- und kameratechnischen Experiment. 150 Nächte lang fing er mit hochempfindlichem Schwarzweiss-Filmmaterial und mit Miniatur-Tonbandgerät die Atmosphäre von mehr als einem Dutzend europäischer Städte in den Stunden nach Mitternacht ein. In der Bild- und Tonmontage verdichten sich Aufnahmen aus der Schweiz, der Türkei, aus Polen, Tschechien, Rumänien, Italien, Frankreich, Spanien, England, Irland und Deutschland zur Physiognomie einer europäischen Metropole mit einer weiten geografischen Ausdehnung. Entfernteste Schauplätze und Originaltöne amalgamieren zu einem einzigen fiktiven optischen und akustischen Nacht-Raum.” (swissfilms.ch)

“Der Film ist meine Reaktion auf die vielleicht 2000 Filme, die ich bis heute gesehen habe. Die Handlungen, aus der klassischen Dramaturgie entstanden, interessieren mich schon lange nicht mehr. Ich wollte einen handlungsfreien Film, in den sich der Zuschauer seine eigene Geschichte denken und sich an seine eigene Erfahrung erinnern kann. Ich wollte mit Fantasieketten den Zuschauer zur Meditation bringen.” (Clemens Klopfenstein, zit. xenix.ch)

“Eine seltsame und bemerkenswerte Kombination aus Traum, Dokumentation und Science-Fiction.” (Chris Auty)

Posted on Saturday, November 20, 2021
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La Luce Romana

Die Internationale Kurzfilmtage von Winterthur zeigen dieses Jahr ein paar meiner Filme und als speziellen Event den Kurzfilm aus sog. “Found-footage Material” aus dem Jahre 1974 das jetzt diesen Frühling 2021 endlich geschnitten und vertont wurde.

Die Aufnahmen habe ich während meines Stipendiums in Rom auf dem Turm des Schweizer Instituts gedreht, sie waren jahrelang verloren, wurden in Lausanne und im Lichtspiel gefunden jetzt digitalisiert und montiert.

Die weiteren Filme sind “Das Schlesische Tor”, sowie die Urfassung des Schweigens der Männer, “Die Gemmi - ein Übergang”.

Posted on Monday, October 25, 2021
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Die Hofer Filmtage feiern 40 Jahre Pandora-Film, und zwar mit der Vorführung auf Celluloid des Films, den die beiden Studenten Baumgartner und Brundig in Hof bei der internationalen Uraufführung gesehen haben und sie angeregt hat, ihn in ihrem Kino "Harmonie" in Frankfurt auch zu zeigen. Die Nachfrage nach dem Film war dann so gross und der Film gewann zwei Monate später den grossen Max-Ophüls-Preis für den besten deutschsprachigen Nachwuchsfilm in Saarbrücken, dass sie sich entschlossen einen professionellen Filmverleih zu gründen. Es war unser "E nachtlang Füürland".

Ich werde dabei sein und wahrscheinlich nervös neben dem Projektor: es ist die letzte vorführfähige Kopie aus dem Archiv des Arsenals in Berlin. Daneben bin ich auch in der Jury für Nachwuchsfilme. Die Pandora-Leute sind später auch in die Filmproduktion eingestiegen und haben mir bei den nächsten Filmen sehr geholfen.
Auguri e Grazie!

Posted on Monday, October 25, 2021
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Das Filmfestival von Locarno findet dieses Jahr aus bekannten Gründen nur virtuell statt, daher haben sie sich aber was Spezielles einfallen lassen: zwanzig cinephile Spezialisten durften aus den vergangenen Jahren einen wichtigen Film auswählen.

Die Liste ist imposant und unser "E nachtlang Füürland" im Wettbewerb von 1981 ist neben Rosselini, Pasolini, Roche, Kluge, Tanner, Duras (mein Lieblingsfilm "India Song"!), Jarmush, Hanneke, Costa, Akermann auch im Programm.

So ist auch die amerikanische Plattform MUBI auf den Film aufmerksam geworden, sie werden ihn im Herbst zeigen. Wir sind am technisch neu gestalten und untertiteln.

  • Germania anno zero, Roberto Rossellini.
  • Comizi d'amore, Pier Paolo Pasolini.
  • Terra em transe, Glauber Rocha.
  • Charles mort ou vif, Alain Tanner.
  • Invasión, Hugo Santiago.
  • In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod, Alexander Kluge und Edgar Reitz.
  • India Song, Marguerite Duras .
  • Mababangong Bangungot, Kidlat Tahimik.
  • E Nachtlang Füürland, Clemens Klopfenstein und Remo Legnazzi.
  • Stranger Than Paradise, Jim Jarmusch.
  • Kong bù fèn zi, Edward Yang.
  • O Bobo, José Alvaro Morais.
  • Der siebente Kontinent, Michael Haneke.
  • Metropolitan, Whit Stillman.
  • Rapado, Martín Rejtman.
  • Au nom du Christ, Roger Gnoan M'Bala.
  • Noon-o-goldoon, Mohsen Makhmalbaf.
  • Cavalo Dinheiro, Pedro Costa.
  • No Home Movie, Chantal Akerman.
  • M, Yolande Zauberman.
Posted on Sunday, August 02, 2020
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Berner Literatur im Film, vorgestellt von Thomas Pfister: Mittwoch, 9. September 2020, 18 Uhr, läuft der Film “E Nachtlang Füürland”, Universitätsbibliothek Bern.

E Nachtlang Füürland (Plakat)

Reprint des Originalplakats (für den Max Ophüls-Preis Wettbewerb in Saarbrücken in einer Nacht gemalt und am morgen im CopyQuick 20-mal gedruckt). Der Film gewann den grossen Preis. Interessenten für den Reprint bitte melden!

Posted on Tuesday, March 17, 2020
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Et in Arcadia Ego
(15 Photos)

Et in Arcadia Ego, mit Max Rüdlinger. MitspielerIn: Christine Lauterburg und Tato Kotetischwili (georgischer Regisseur).

Vorführungen:
Bern, Kino Rex, Samstag, 25. April 16:15
Bern, Kino Rex, Sonntag, 26. April 11:00
Basel, Neues Kino, Samstag, 9. Mai, 18:30 Uhr

Ja “Arcadien” ist jetzt genau richtig: Ausgangsperre in unserem kleinen umbrischen Städtchen, eigentlich wunderbar im Vorfrühling, trotzdem im Paradies eingesperrt, seltsam… wie im Jenseits.
So wie es dem Max Rüdlinger im Film ergeht.

Dazu folgendes: Christoph Geiser, der grosse Autor hat zwei wichtige Literaturpreise gekriegt, und da er auch ein Lunte-Autor ist, haben wir anderen Lunten uns sehr gefreut, Einer davon, der Martin Hennig hat auch ein Dok-Film über Christoph gedreht, der jetzt bald in Bern (Kino Rex, Montag, 20. April, 18:30) und Basel (Neues Kino, Samstag, 9. Mai, 18:30 Uhr) und Zürich gezeigt werden wird. Da der Film nicht Kino-Programm-füllend ist, darf ich zu diesem wortvollen Film meinen Geräuschfilm “Et in Arcadia Ego” beisteuern. Es sind Bilder einer Freund-Feinschaft im idyllischen Städtchen Bevagna-Arcadia, von Poussins Todesbild und Poes Novelle Amontillada inspiriert.

Im Kino Rex in Bern läuft sogar die 35mm Kopie vom Arsenal-Berlin ausgeliehen, wäre gerne dabei, darf aber nicht.

Christoph Geiser und Goethe

(Einladung herunterladen.)

Posted on Tuesday, March 17, 2020
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Scenes Nocturnes, Biel Bienne
(Flyer download)

Scènes Nocturnes: Eine Ausstellung mit einer Auswahl aus dem Bestand der Kunstsammlung der Stadt Biel mit Werken von: Wolfgang Zät, Stefan Walter, Marie José Burki, Heinz Peter Kohler, Eduardo Serafim, Verena Lafargue, Raphael Hefti, Eric Sandmeier, Kurt Tong, Christophe Lambert, Patrick Harter, Alexander Jaquemet, Mirei Lehmann, Bianca Dugaro, Susanne Dubs, Olivier Fatton, Matthias Liechti, Markus Furrer, Aurélie Jossen, Clemens Klopfenstein, Muriel Olesen, Elise Guillod und Mirko Martin.

In Nächten, wo an Schlaf kaum zu denken ist, liegen wir Menschen wach und in der Dunkelheit entstehen in uns unterschiedlichste Gedanken- und Gefühlsräume. In Scènes Nocturnes treffen Werke aufeinander, die sich diesem Thema annähern und aus der Stille heraus ungewohnte, nächtliche Räume erfahrbar machen.

Ob Film, Bild, Fotografie oder Skulptur: Scènes Nocturnes ermöglicht einen Einblick in die vielseitige Sammlung der Stadt Biel. Diese wird kontinuierlich mithilfe der Kunstkommission erweitert und bestehende Werkgruppen werden ergänzt.

(Kunstsammlung online.)

Posted on Tuesday, March 17, 2020
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Resisting Programm, Biennale Venezia
(Programm herunterladen)

Die Biennale d'Arte di Venezia endet im Pavillon Suisse mit dem dreitägigen Programm “Resisting” vom 21. bis zum 24. November, zu dem ich eingeladen bin: meine “Geschichte der Nacht” läuft am Donnerstag den 21. November um 19h im Palazzo Trevisan.

Ich bin die ganze Zeit anwesend.

Posted on Saturday, November 09, 2019
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