Clemens Klopfenstein.net http://www.klopfenstein.net Homepage of the swiss Klopfenstein family living in Italy. de lck@klopfenstein.net Mon, 10 May 2010 15:48:00 +02:00 <![CDATA[Die nächsten Vorführungen]]> Die nächsten Vorführungen Klopfenstein

In Anwesenheit von Clemens.

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Mon, 10 May 2010 15:48:00 +02:00
<![CDATA[Erste Rezension des Romans]]> Sigi Goetz logo

Sigi Götz über den Roman “Die Leichtigkeit des Schweins”:

Eigentlich eine trostlose Gegend. Aus dem Städtchen sind die schlauen Bewohner schon längst ausgewandert und von den Daheimgebliebenen hat allein das hämische, neidisch Volk überlebt. Oben in den Bergen gibt es nur noch baufällige alte Klöster und armselige, halbzusammenhängende Bauernhäuser. Und dort oben ereignet sich eine legendenumrankte Geburt. Zwei nicht mehr ganz so junge Schwestern, die ihren einst prächtigen Hof nur noch notdürftig bewirtschaften können, müssen sich mit eine schwachsinnigen, superdicken und gerade geschlechtsreif gewordenen Tochter herumschlagen. Sie denken sich ein Rezept aus, womit sie gesund und normal werden könnte: die Tochter soll besamt werden. Dazu schnappen sie sich einen schwächlichen Hobbyjäger, der sich in ihrer Nähe verirrt hat, binden ihn mit Strümpfen zusammen und deponieren ihn im Schweinestall. Da sich eine direkte Begattung als undurchführbar erweist massieren die Schwestern sein "Stecklein" bis es spritzt. "Das Gespritzte legten sie auf einen Teelöffel und führten ihn ganz sachte in die Murmel (=Tochter). Das machten sie zehn Tage lang. Das Männchen wurde gut gefüttert, fast der ganze Hühnerhof und die Enten mussten dran glauben, aber es nutzte."

Anstelle eines TATORTS hat Clemens Klopfenstein, der "aus der Reaktion auf Landschaften, auf Milieu und Ambiente immer neue, frische Impulse entwickelt" (Ulrich Gregor) letzten Sommer "Die Leichtigkeit des Schweins" geschrieben und als Buch in einer exklusiven Auflage von dreissig Stück anlässlich seiner Retrospektive in München fürs Filmmuseumspublikum ausgelegt.

Dieser "Roman aus Umbrien" kann mit einem an sich strammen Handlungsgerüst aufwarten: Der Ich-Erzähler, ein Schweizer Künstler, der wegen kunsthistorischer Studien in der Region hängengeblieben ist, macht sich verdächtig, einen Einsiedler-Mönch getötet zu haben. In seiner Gefängniszelle lässt er sein Leben in der umbrischen Wahlheimat vorüberziehen: wie er es sich behaglich-träge eingerichtet hat und durch seinen Zufallsjob als Abwart für Ferienhäuser immer wieder in wilde amouröse Abenteuer verstrickt wird - und nebenbei so beunruhigende Geschichten erzählt bekommt, wie eben die von den Schwestern mit der schwachsinnigen Tochter.<(p>

"Die Leichtigkeit des Schweins:" Ein unglaubliche Verkettung von schaurigen und blamablen Begegnungen, die einen abwechselnd zu Kichern oder zum Lautlachen bringen. Sehr schön auch: Klopfenstein nimmt es mit der Erzählperspektive nicht so streng. Er löst sich immer wieder vom Ich-Erzähler und probiert ganz unbekümmert die unterschiedlichsten Anverwandlungen aus, tierische eingeschlossen. Am besten folgt man der suggestiven Empfehlung auf der Umschlagrückseite ("Ein Roman wie ein Schinkenteller nach einer langen Wanderung") und liest das Buch in einem Zug weg.

UM sigigoetz.de München, Mai 2010

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Mon, 10 May 2010 15:42:36 +02:00
<![CDATA[Frühlings-Update]]> Grenzlandfilmtage Selb 2010

The it.Aliens” läuft an den Grenzlandfilmtagen Selb, vom 8. bis 11. April. Zusätzlich am Abschlussabend unter SwissDiamonds unter anderem der Film “Der Augenschein des Amtsgerichts” 1939 von Albert Klopfenstein (SW/8mm), “Darf die Schweiz nicht verlassen” 1966 von Clemens Klopfenstein (F/8mm) und “Weg nach Rio” von Lukas und Clemens Klopfenstein (Digital-Farbe 2009 und 35mm, s/w 1968).
Lukas und Clemens sind in Selb präsent.

Die gute alte “Geschichte der Nacht” gedreht 1978 hat ein REVIVAL!
Sie läuft am Videoex-Festival in Zürich, Ende Mai, dann in Basel als öffentliche Vorführung der Vorlesung “Geschichten des Lichts” von Prof. Ute Holl im Stadtkino am 31. Mai abends und dann auch noch in Biel im Centre Pasquart am 20. Juni um 19h.
UND das holländische Fernsehen DOC will sie ebenfalls ausstrahlen.

Und wenn alles klappt, drehen Lukas und Clemens drei Kurzfilme diesen Sommer:

  • Eine nachtlang Filmgilde” eine Hommage an die 60 Jahre Bieler Filmgilde,
  • Jean-Jaques meets Henri”, zum 300. Geburtstag von J.J. Rousseau, der überraschenderweise auf der Bielersee-Insel auf Henri, le douanier trifft,
  • und dann soll es noch einen Bonus-Film über die Stadt Biel geben.

Ausgerechnet jetzt, wo wir keine Bleibe mehr am Bielersee haben, das Haus unserer Eltern/Grosseltern in Sutz wurde verkauft, benötigen wir für einen Monat im Seeland eine Bleibe. Falls jemand im Juli in die Ferien geht und seine Wohnung behütet haben möchte, soll er sich doch bitte melden.

Clemens Klopfenstein

Zwei neue Romane von Clemens sind erschienen:
“Die Leichtigkeit des Schweins”, 285 Seiten
(gibt es bereits in Italienisch: “La leggerezza del maiale”)
und
“Zucker und Salz”, 290 Seiten.

Falls Interesse bitte unter Kontakt sich melden.

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Tue, 6 Apr 2010 13:37:06 +02:00
<![CDATA[Schweizer Premiere von It.Aliens]]> Solothurner Filmtage 2010

Am Mittwoch 27. Januar, 14 Uhr 30 findet im Kino Capitol die Schweizer Premiere von unserem It.Aliens statt.

Clemens ist anwesend, Lukas leider nicht weil er steckt in den ersten Prüfungen des SUPSI Lugano.

Wir weisen noch auf die Wiederuraufführung des Films "Reisender Krieger" von Christian Schocher am 13. Januar, 20 Uhr im Filmpodium Zürich hin. Clemens wird als Kameramann dabei sein.

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Tue, 29 Dec 2009 12:48:12 +01:00
<![CDATA[Wenzel Pozarek auf dem Du!]]>

Unser lieber Freund, großartiger Bildhauer mit Zweitstudio in Bevagna, Wenzel Pozarek hat endlich die gebührende Ehrung erfahren: er ist vorne auf dem Du.  :)

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Thu, 26 Nov 2009 14:01:19 +01:00
<![CDATA[Die Fabrikanten auf 3-sat!]]> Die Fabrikante

Der alte Uhrenschmugglerkrimi der AKS, "Die Fabrikanten" wird morgen Freitag 27. November um 14 Uhr auf 3-sat gezeigt.

Mit Melitta Gautschy (im Bild), Walo Lüönd, Fred Haltiner, Hansruedi Twerenbold, Adolph Spalinger und andere. Deutsche Synchronversion.

Die Schweizerdeutsche Fassung wurde diesen Sommer von SF restauriert und wird wohl auch bald ausgestrahlt.

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Thu, 26 Nov 2009 12:40:05 +01:00
<![CDATA[Die It.Aliener sind gefragt]]> It.Aliens Plakat

Unser neuer Film, The It.Aliens (erster Teil) ist nach der überraschenden Einladung an die Mostra in Venedig von vielen Festivals gefragt. Details später.

Vielen Dank an Peppe Strappini dass er sich fürs Plakat zur Verfügung gestellt hat. Es kann als Flyer heruntergeladen werden.

Vielleicht drehen wir einen Teil zwei.

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Wed, 4 Nov 2009 12:20:00 +01:00
<![CDATA[It.Aliens in SulmonaCinema]]> SulmonaCinema

Carissimi: wir sind sehr stolz, nach der Uraufführung in Venedig (als Abschluss- und Überraschungsfilm bei Corto Cortissimo) jetzt zusammen mit George Clooney im erbebengeschüttelten Sulmona in den Abruzzen, das sein Filmfestival SulmonaCinema trotzdem durchzieht, mit unserem Film "The It.Aliens" geehrt zu werden: er kriegt den silbernen Ovid, der dort geboren wurde, wir eine spezielle Vorführung.

Pressekonferenz in Rom ist am kommenden Freitag.

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Wed, 21 Oct 2009 16:28:49 +02:00
<![CDATA[Selbstbildnisse]]> Diese Selbstporträts wurden 1999 realisiert um das Weissbuch über die Krise des Schweizerfilms zu illustrieren. Auftraggeber Innen- und Kulturministerin Ruth Dreifuss. Die kritischen Texte - und leider auch die Illustrationen - wurden dann aber vom Filmkulturchef David Streiff, aus Angst vor einem éclat am Filmfestival in Locarno, nicht zum Druck freigegeben.

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Wed, 21 Oct 2009 15:55:54 +02:00
<![CDATA[It.Aliens in Venedig]]> La biennale di Venezia, 66esima edizione

It.Aliens wird Überraschungs- und Abschlussfilm an der Biennale del Cinema di Venezia, sezione "Corto, Cortissimo", 10. und 12. September.

Zum Programm >

BernerZeitung

Das wird ja immer besser: Neben drei Spielfilmen (unter anderem Pipilotti Rists «Pepperminta») ist die Schweiz auch mit einem Kurzfilm in Venedig vertreten: «The It.Aliens» ist der erste Teil einer Doku-Serie über die Italiener von Clemens Klopfenstein und seinem Sohn Lukas. Premiere ist am 10. September.

Der Berner Filmemacher («E Nachlang Füürland», «Die Vogelpredigt») findet es «toll, neben der schrägen Pipilotti Rist in Venedig» zu sein. Schräges darf man auch von seinem «No-Budget-Familienfilm mit neuer Räumlichkeit» erwarten. Da zieht etwa der Benetton-Werbefotograf Oliviero Toscani über die italienische Rasse her und ein Pfarrer aus Klopfensteins Wohnort Bevagna segnet mit Höllengebrüll Töfflis und Autos.

Laut Klopfenstein sei ein erstes Testpublikum ziemlich entsetzt gewesen. «Aber die Italiener sind ja auch komische Leute. Die wählen Berlusconi.» Die Kooperation mit Sohn Lukas kam ebenfalls komisch zustande: «Lukas will zur Filmschule. Ich riet ihm ab. Aber wenn er schon filmen muss, kann er ja mit mir üben.»

Hans Jürg Zinsli

Und noch das...

"Kennen Sie Schweizer Filme?"

"Wenig aktuelle. Als ich studierte war der Schweizer Film weitaus interessanter als der österreichische: Claude Goretta, Alain Tanner, Clemens Klopfenstein. Da war eine sehr spannende Basis da. Warum das wieder verflacht ist, kann ich nicht beurteilen."

Götz Spielmann ("Revanche") in der BaslerZeitung - 28. Juni 2009

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Sun, 16 Aug 2009 10:48:10 +02:00